Schulen


Bild "Galerie:Fertig_Die_neue_Schule_s.jpg"

Die erste Schule ist fertig! Und mit ihr:


eine eigene Schulküche, ausgestattet mit Holzsparöfen und Magazin
zwei Lehrerhäuser mit eigener Küche und sanitären Anlagen
ein Sanitätsraum
eine Solaranlage und
ein Schulgarten.

Seit dem Schuljahr 2011/2012 gehen die Kinder in Kpenkibaga in ihre neue Schule und sitzen zum ersten Mal auf Schulbänken an Holztischen, die UNICEF, Burkina Faso, gespendet hat. Der Schulweg der Schüler und Schülerinnen beträgt jetzt maximal eine Stunde; alle Kinder in der näheren Umgebung können diesen Weg bewältigen. Sie gehen ab jetzt regelmäßig in die Schule und schließen ihre Grundschule vorschriftsgemäß ab. Eine Unterbrechung durch Stürme und Regen, die ihre Schulhütten aus Stroh zerstören, brauchen sie nicht mehr zu fürchten. Drei Lehrer sowie das Lehrmaterial stellt der Staat.

Die Bauphase betrug trotz großer Transportprobleme, verursacht duch unwegsame Sandpisten, nur sechs Monate. Claudia Papenhausen, 1. Vorsitzende des Vereins, übernahm während dieser Zeit die Bau- und Finanzaufsicht.

Ein Mittagsessen gehört zum Schulalltag

In einer eigens eingerichteten Schulküche bereitet ein Team aus Müttern das tägliche Essen für die Kinder zu. Der Staat liefert pro Schuljahr die Lebensmittel dafür.

Ein Schulgarten

Der Schulgarten soll Gesundes zur täglichen Mahlzeit beitragen. Im Biologieunterricht lernen die Schüler und Schülerinnen von einem Fachmann, wie sie Karotten, Auberginen, Tomaten und Erdnüsse anbauen, pflegen und ernten. Sie erfahren praktisch, welche Bedeutung das Gemüse für ihre Ernährung und Gesundheit haben. Mit dem geernteten Gemüse können die Schüler sich teilweise selbst versorgen. Ihr Schulessen, das täglich immer wieder gleich ist und aus Bohnen und Reis besteht, wird so gesünder und abwechslungsreicher.

Zum Schulgarten gehört ein Brunnen! Und der konnte durch Vermittlung von Lernen dürfen e.V. entstehen.