Übersicht über die 7 bisher abgeschlossenen Projekte


Nach Abschluss von Kooperationsverträgen mit UNTAANI und der Bevölkerung sowie der Schulbehörde hat LERNEN DÜRFEN e.V. in ausgezeichneter und vertrauensvoller Zusammenarbeit seitdem folgende Projekte realisiert:


02-09/2011 Bau der 1. Grundschule in Kpenkibaga
  • 3 Klassenräume á 90 Kinder, Büro + Magazin
  • Schulküche, Lehrerhaus,
  • Brunnen + Schulgarten,
  • alle Einrichtungen einschl. Inventar


seit 2011 Finanzierung der Alphabetisierung für Erwachsene in ihrer eigenen Gourmantchéma-Sprache
  • 2014 werden in 10 Klassen etwa 350 Personen ausgebildet,
  • die Gourmantché bauen alle dafür erforderlichen Strohhütten in Eigenleistung.
                    

09-12/2012 Erweiterungsbau der Grundschule in Bouguili:
  • 2 Klassen á 90 Kinder, Schulküche, Büro + Magazin,
  • Lehrerhaus und Schulgarten mit Gerätschaften
Erstmalige Förderung durch das BMZ mit 75 %]



08-09/2012 Einrichtung einer Collège-„Vorlaufklasse“
  • durch eine Elternanregung)in einer vorhandenen, sehr alten Lagerhalle
  • mit 124 berechtigten Schülern für die 1.Jahrgangsstufe einer weiterführenden Schule (7.Kl)
  • UNTAANI organisierte die Instandsetzung
  • LERNEN DÜRFEN sammelte in 6 Wochen das Geld für 40 Tische und Bänke

  • die Schulbehörde schickte die Lehrer.


07-12/2013 Collège in Nagaré (= weiterführende Schule)
  • der 1. Bauabschnitt zweizügig für Klasse 7+8:
  • 4 Klassen á 90 Kinder, Büro + Magazin, Latrinen,

  • 5 Lehrerhäuser für ein neu zu etablierendes Kollegium
  • Förderung durch das BMZ mit 75%



2/2013 Erwerb und Überführung eines extrem geländegängigen Sonderfahrzeuges der Feuerwehr
  • zur Lösung der akuten Transportprobleme in der Falaise.
                

Durch eine schwere Unwetterkatastrophe im Juni 2011 wurde die einzige vorhandene Brücke weggerissen, die den Zugang in die hintere „Sackgassenregion“ ermöglichte,. Seitdem ist die Bevölkerung vom Rest des Landes abgeschnitten. Ein Erreichen des Collegès, der Krankenstation und des Marktes ist seitdem nicht mehr möglich. Kein Fahrzeug kann in dieses Gebiet fahren, was auch den Bau der bereits geplanten Grundschule in Boayala bisher unmöglich machte.


04-06/2014 Bau einer stahlbewehrten Beton-Brücke auf 7 Pfeilern in Boayala
                    
Der Klimawandel in Westafrika verursachte allein während der vergangenen 3 Regenzeiten eine Flussbetterweiterung um mehr als das Doppelte. Nur ein sehr stabiler Brückentyp hat Chancen, nachhaltig den Zukunftsanforderungen zu trotzen.
Brückenbau und Finanzierung konnten dank der ungewöhnlich zuverlässigen Projektleitung von UNTAANI, der hohen Eigenleistung der Bevölkerung sowie erhöhter zusätzlicher Spendenbereitschaft hier in Deutschland im Juni - noch vor Beginn der Regenzeit - gleichzeitig erfolgreich abgeschlossen werden.