Aktuell: Am Sonntag, den 28.2.2016 berichtete Claudia Papenhausen in der Reihe „Mein Abenteuer” in einem 2 stündigen Interview auf RPR1 über ihre Motorradreise durch Westafrika, über die daraus resultierende Vereinsgründung sowie die zur Zeit aktuelle Alphabetisierungskampagne.

Lernen dürfen e.V. ist ein in Deutschland und Burkina Faso anerkannter gemeinnütziger Verein, dessen erklärtes Ziel es ist, gemeinsam mit der afrikanischen Bevölkerung und seiner Selbsthilfeorganisation UNTAANI im ganz entlegenen Südosten von  Burkina Faso, an der Grenze zu BENIN, dafür zu kämpfen, dass BILDUNGSARMUT NICHT SCHICKSAL BLEIBT!

Im Gründungsjahr 2009 besuchte weniger als 1 Kind von 10 eine Schule und von den Erwachsenen waren mehr als 98 % Analphabethen, die Gründerin war für die allermeisten die 1. Weiße, die sie sahen und 42 % der Kinder erreichten nicht ihren 5. Geburtstag!

In ganz hervorragend bewährter Kooperation leitet UNTAANI alle Projekte selbst und ‚Lernen dürfen’ sichert mit Ihren Spenden die Finanzierung der Baumaterialien, denn das sind Spenden, die auch wirklich ankommen (nur 0,6 % Verwaltung)… und nicht nur das! Bereits das 2. Grundschulprojekt erfüllte alle hochgehängten Bedingungen des BMZs (Bundesministerium für Zusammenarbeit und Entwicklung) für seine 75 % ige Förderzusage, sodass seit dem für unsere Schulprojekte gilt:
Der Wert jeder Spende vervierfacht sich!!!

Aber nun hat ‚Lernen dürfen’ ganz akut seit letztem Monat ein riesiges Problem, das ohne IHRE Hilfe unmöglich allein zu bewältigen ist!
Im Aufwind der jüngsten, so erfolgreichen Demokratie-Entwicklung in Burkina Faso haben sich plötzlich in unserem Projektgebiet im Dezember 2015 555 jugendliche Erwachsene entschlossen am zweijährigen Alphabetisierungsunterricht teilzunehmen, um in ihrer Gourmanché-Sprache Schreiben und Rechnen und viele weitere nützlichen Dinge zu erlernen! …ganz wunderbar…geradezu optimal!...aber…die Unterrichtskosten müssen kurzfristig von ‚Lernen dürfen’ - zusätzlich zu ‚eigentlichen’ Projekten - aufgebracht werden!
Da BILDUNGSARMUT aber auf keinen Fall SCHICKSAL bleiben soll, hat die 1. Vorsitzende im Januar ihr Herz in beide Hände genommen und den Unterrichtsbeginn für alle 20 Klassen genehmigt in der felsenfesten Überzeugung, dass an 24,92 € das Lesen und Rechnen Lernen für einen Analphabeten nicht scheitern darf. Wohl wissend, dass es sich um eine Gesamtsumme von 13.800 € handelt, ist sie die Verantwortung eingegangen!
Diese Extrakosten sprengen ‚Lernen dürfen’s Budget total! Deshalb starten wir heute hier einen Notruf:

Bitte, engagieren Sie sich mit 25 €– einmalig - als ‚Pate’ für einen erwachsenen Schüler (oder 2 oder…) um seine Ausbildungskosten zu übernehmen, um Bildung als Milleniumsziel auch im totalen Abseits von Burkina Faso als zartes Pflänzchen für Erwachsene noch Wirklichkeit werden zu lassen! Ihr  Überweisungsträger sollte den Vermerk ‚Alphabetisierung’ tragen sowie die Adresse, wenn eine Spendenbescheinigung erwünscht ist. Die ‚Lernen dürfen’ IBAN lautet: DE64 5105 0015 0225 0759 77.
Aufruf zur Unterstützung
Stand der Spendeneinnahmen 22.3.2016

LERNEN DÜRFEN e.V. wurde am 9.9.2009 von der pensionierten Studienrätin Claudia Papenhausen gegründet, hat seinen Sitz in 65817 Eppstein/Ts., Waldstr. 4. und ist unter der Nr. VR 1243 im Vereinsregister des Amtsgerichts Königstein registriert.


Hier ist LERNEN DÜRFEN e. V. aktiv:


Bild "Startseite:burkinafaso.gif" Bild "Ziele 2013:Die Falaise.jpg"

Burkina Faso
Die Karte zeigt die Hauptstadt und die 8 großen Städte des Landes.
Das Projektgebiet liegt 550 km von der Hauptstadt entfernt. Von Ouagadougou aus führt eine Teerstraße über Fada N’Gougurma nach Niamey, der Hauptstadt von Niger. An der Grenze zweigt eine rote Laterit-Piste nach Süden zur Provinzhauptstadt von TAPOA, Diapaga, ab, dem letzten Ort mit Internetzugang. Ab hier kämpft man sich auf einer immer unbefahrbarer werdenden Piste über einen Pass zu den ca. 100 km entfernten hochgelegenen Dörfern der hinteren Falaise Gobnangou vor. Sie liegen direkt an der Grenze zu Benin. Das Ende dieses Hochplateaus ist das Projektgebiet von ‚Lernen Dürfen’ und UNTAANI, eine Sackgasse ohne jede Infrastruktur und sie ragt wie ein Schiffsbuk aus dem  200 m tiefer liegenden Nationalpark Arly hervor, von dem sie hufeisenförmig eingeschlossen ist.